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Scheinbar unscheinbar

Neben der Spur im Fischerviertel


Ein Objektiv, keine Farbe, keine Sehenswürdigkeiten

Millionenfach fotografiert… und doch gibt es noch das „scheinbar Unscheinbare“ zu entdecken im Ulmer Fischerviertel. Mit diesem Anspruch und der „Vorgabe“: ein Objektiv und nur Schwarz-Weiß sind wir losgezogen, um das Besondere zu entdecken im meist fotografierten Winkel Ulms.

Nicht auf der Suche nach dem schnellen „Like“,

sondern mit dem Ziel, das „scheinbar Unscheinbare“ in diesem Quartier zu finden und fotografisch in Szene zu setzen.
Und siehe da! Es gibt sie, die Details, die zum Schmunzeln oder zum Nachdenken anregen. Oder die politischen Botschaften an Gartenhaustüren oder Laternenmasten. Oder die überraschenden Blickwinkel und Perspektiven, die zum Nachdenken anregen und Geschichten erzählen oder auch nur die Phantasie des Betrachters beflügeln. Oder die Sequenzen, die von den Problemen der verbliebenen Bewohner des „must visit Quartiers“ der Donaustadt erzählen.
Nicht immer steht der Mensch im Mittelpunkt, oft sind es Strukturen, Formen oder Kontraste, die die Fotos prägen.

Und so entstehen ganz unterschiedliche Motive. Jeder Blick durch den Sucher ist auch eine bewusste Entscheidung bzw. sollte das zumindest sein: Was wird gezeigt, was bleibt verborgen?
Fotografie ist nicht „objektiv“ sondern höchst subjektiv, auch bei unserem Fotowalk durch das Ulmer Fischerviertel. 
Die Ergebnisse sind ebenso vielfältig wie die Situationen selbst, die vielen im Ulmer Fischerviertel beim „Draufhalten mit dem Handy“ oft einfach verborgen bleiben.
Manche Bilder wirken ruhig und klar, andere lebendig und dynamisch. Einige erzählen eine eindeutige Geschichte, während andere Raum für Phantasien des Betrachters lassen.

Fotografie ist eben nicht nur Dokumentation, sondern immer auch Ausdruck einer persönlichen Sichtweise… – ganz gleich, ob das Motiv schon millionenfach „verewigt“ wurde.