Neben der Spur – Folge 2
Typisch
Bei nicht ganz so regenerischem Wetter wie letztes mal in Günzburg hat es uns dieses mal nach Heidenheim verschlagen. Die Idee war zuerst dort die Ausstellung „DEUTSCH!“ anzusehen und anschließend davon inspiriert in der Heidenheimer Innenstadt Motive zu finden, die typisch deutsch sind – auch ironisch überspitzt.
Keine leichte Aufgabe, wenn man sich mal überlegt ob es „typisch Deutsch“ überhaupt gibt und in welcher Zeit man gedanklich danach sucht.
Zu dritt stellten wir uns schließlich dieser Herausforderung und gingen also zuerst in die Ausstellung. Dort machten wir nach einer netten, eindeutigen Erlaubnis aber zuerst einmal Aufnahmen vom Museum selbst. Denn das im Jugendstil gehaltene Museumsgebäude machte auf uns Fotografen mächtig Eindruck und so entstanden erste Fotos bereits dort im Foyer. Die passten zwar überhaupt nicht zum gesetzten Thema, mussten aber trotzdem irgendwie sein.
Nach einem Plausch mit der Rezeptionistin, bei einer ausgezeichneten Tasse Kaffee, ging es dann los das Museum und die Ausstellung zu entdecken. Zugegeben, das Museum an sich war fast interessanter als die Ausstellung, da doch recht erwartbare Dinge wie ein Reisepass ausgestellt wurden. Aber zur Inspiration für den darauf folgenden Streifzug durch die Innenstadt reichte es alle mal.
Ohne Mampf kein Kampf
Und so ging es nach dem Museumsbesuch erstmal „typsich Deutsch“ zur Stärkung in ein Döner Schnellrestaurant. Nach so einem Start konnte es doch nur eine gute Tour durch die Stadt werden. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß dabei, der sich auch auf so manchen Heidenheimer übertrug und schon fast zum mitmachen verleitete.
Das Interessante war auch bei dieser Tour wieder der unterschiedliche Blick von mehreren Fotografen auf ein und dasselbe Motiv. Dabei fällt auch interessanter Weise auf, wie sich das Heidenheimer Stadtwappen bis in die Moderne weiter entwickelt zu haben scheint.
Hier eine Auswahl der Ergebnisse unseres „typisch Deutsch“en Foto-Walks durch Heidenheim.
Auf den letzten Fotos erkennt man die Ähnlichkeit der Wappen eindeutig. Und die Fangemeinde um den Heidenkopf scheint, angesichts der schieren Zahl von Aufklebern in der Innenstadt, eine beachtliche Größe zu haben.


