Über Uns

Inspiration und Austausch

Uns vereint eine Leidenschaft – die Fotografie!


Wir sind Fotografen vieler Stilrichtungen und Altersklassen. Mit Spaß und Freude gehen wir unserem Hobby nach und allem was dazu gehört.

Der Club

Der Fotoclub Ulm blickt auf eine stolze Geschichte zurück. Seit seiner Gründung widmen wir uns nicht nur der Förderung der Fotografie in Ulm, sondern verstehen uns vor allem als lebendige Gemeinschaft. In unserem Club pflegen wir das wertvolle Erbe der klassischen Fotografie und lassen uns gleichzeitig von aktuellen Entwicklungen begeistern. Wir erkunden gemeinsam neue Techniken und digitale Trends, um die Welt immer wieder aus neuen Perspektiven festzuhalten. Bei uns trifft Erfahrung auf Neugier – und Technik auf Leidenschaft.

Unsere Themen:

Vorträge / AV-Shows

Bildbesprechungen

Workshops veranstalten

Ausstellungen besuchen + diskutieren

Austellungen durchführen

Erfahrungsaustausch

Mitglieder

Das Wichtigste vom Club, sind seine Mitglieder Hier geht’s zu den Profilen/Galerien


Kleine Vorschau

Für einen ganz schnellen Einblick hier eine kleine, nicht repräsentative, Galerie mit ein paar Fotos der Mitglieder.

Clubraum

Zweimal im Monat dient uns aktuell das Martinusheim in Ulm/Wiblingen als Treffpunkt für unsere Clubabende. Zu unserer Grundausrüstung gehören hier ein 4k-Beamer mit PC, diverse Hintergründe und eine Blitzanlage mit Zubehör. Der Raum selbst dient gelegentlich auch als Studio.

Geschichte

Bereits im Jahr 1939 wandte sich der neu in die Stadt Ulm gezogene Gerhard Barbas an den Kreisbildstellenleiter Herrn Gerhard Kik mit der Frage nach weiteren gleichgesinnten Fotografen. Von der Frage angetan trommelte dieser daraufhin ein paar Leute zusammen. Es kam zu regelmäßigen Treffen einer kleinen Runde in der Gaststätte „Zur Scheibe“, die das erste offizielle Vereinslokal wurde. Die Herren Barbas und Kik wurden auch gleich zum ersten Vereinsvorstand vom Fotoclub Ulm gewählt.

Schon wenige Jahre später sollte das Clubleben zunächst wieder auf Eis liegen. Beim schweren Bombardement auf Ulm im Dezember 1944 wurde nicht nur das Vereinslokal zerstört, sondern das gesamte Bild und Clubmaterial fiel den Flammen zum Opfer.

Nach dem Krieg ermöglichten es die amerikanischen Besatzer Gerhard Barbas über eine Lizenz, den Club neu aufleben zu lassen. Nach weitern 8 Jahren konnten sich dann die Mitglieder mit ihren Werken 1954 erstmals in der umfangreichen Ausstellung „Das Ulmer Stadtbild – einst und jetzt“ einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Das Presseecho war sehr positiv.

Die Mitgliederzahl stieg in den darauffolgenden Jahren bis auf 100 an und der Ulmer Fotoclub entwickelte sich fortan zu einer festen Größe im kulturellen Leben der Stadt.


1959 gab es dann schon die nächste Ausstellung, diesmal zum 20jährigen Bestehen, im Schwörhaus mit 117 Schwarzweiß-Aufnahmen aus den unterschiedlichsten Genres: Landschafts-, Pflanzen-, Tier-, Montage- und Alltagsfotografie.


1989 wurde dann das 50 jährige Bestehen mit einer erneuten Ausstellung im Kornhaus, umfangreichem Rahmenprogramm u.a. mit Kameracheck, Schnupperkursen, Dia-Wettbewerb für Jugendliche und Kurs zum Thema Dia-Überblendschau gefeiert.


1999 kam es dann zur Feierlichen Ausstellung in der Söflinger Sparkasse mit umfangreichen Aufnahmen der drei heutigen Urgesteine im Fotoclub.


2014 feierte man schließlich das 75 jährige Bestehen mit Ausstellungen im Schwörhaus, im Blautalcenter und im Kopierland, Multivisionsvorträge, Beamervortrag, Wettbewerb mit Publikums-Jurierung und vielem mehr…Und einem großartigen Presseecho..

In den letzten Jahren war es etwas ruhiger im und um den Fotoclub Ulm. Wie in vielen organisierten Interessensgemeinschaften hatte auch der Fotoclub mit der Herausforderung zu kämpfen, jungen Nachwuchs für das Vereinsleben zu begeistern. Bis vor kurzem lag der Altersdurchschnitt der Mitglieder noch bei etwa 65 Jahren. Der allseits bekannte demografische Wandel bekam auch hier ein konkretes Gesicht.

In jüngster Zeit jedoch veränderte sich die Situation. Das Vereinsleben nahm wieder Fahrt auf und neue Impulse wurden gesetzt. In gemeinsamen Workshops, Fotospaziergängen oder etwa über die Mitarbeit beim Donaujugendcamp entwickelte sich der Fotoclub Ulm wieder in eine positive Richtung.

Es ist eines der wichtigsten Ziele, den Club wieder mehr in die Öffentlichkeit zu bringen und damit gerade jüngeres Publikum für die Fotografie im Fotoclub zu begeistern. Endlich scheint sich hier eine kleine Trendwende abzuzeichnen. Es gibt jetzt auch wieder jüngere Mitlieder…

Trotzdem hier ein paar „Alte“ historische Aufnahmen von Ulm. Wer weiß, vielleicht spendiert ja noch der ein oder andere Besucher ein paar weitere aus seinem privaten Fundus?